Oft gefragt

Häufig gestellte Fragen von AVIA Kundinnen und Kunden zum Thema Treibstoffe

Frühzeitig lernen wir unseren Jüngsten sparsam und mit Vorsicht mit Treibstoffen umzugehen. Obwohl modernste Technologien und Sicherheitsmaßnahmen heutzutage dafür sorgen, dass das Tanken zu einer einfachen und bequemen Alltagstätigkeit geworden ist, bleibt ein Gefühl der Vorsicht und immer wieder Fragen zum Thema Treibstoffe:

Um Dieselmotoren auch in der kalten Jahreszeit optimal zu fahren, enthält AVIA Winterdiesel Spezialadditive, die dafür sorgen, dass es auch bei sehr tiefen Temperaturen zu keiner Paraffinausscheidung und folglich zu Kraftstofffilterverlegungen und dadurch zu Betriebsstörungen kommt.

Grundsätzlich werden zwei Typen von Winterdiesel angeboten:
Der „Normaldiesel“ mit einem CFPP-Wert (Cold Filter Plugging Point) von -20° und
ein „Spezial Winterdiesel“ mit einem CFPP-Wert von -30° für Regionen mit bekannt ganz tiefen Wintertemperaturen.

Die AVIA Tankstellen versorgen Sie von 1. April bis 30. September mit Sommerdiesel (CFPP +5°C) und von 1. Oktober bis 31. März mit Winterdiesel (CFPP -20°C). Die Betriebstemperaturgrenzwerte sind auf der Zapfsäule gut sichtbar ausgewiesen, was auch im Falle des Angebotes von Spezial Winterdiesel gilt.

Wer wirtschaftlich und umweltschonend Auto fährt, ist gleichzeitig sicherer und entspannter unterwegs. Eine angemessene und bewusste Fahrweise unter Rücksichtnahme auf folgende 10 Tipps hilft Ihnen, Ihren Verbrauch zu senken und Geld zu sparen:

  1. Starten Sie das Fahrzeug, ohne Gas zu geben und wechseln Sie nach dem Anfahren sofort in den 2. Gang.
  2. Fahren Sie mit möglichst niedrigen Drehzahlen und geben Sie beim Beschleunigen nur zu etwa zwei Drittel Gas. Je höher das Tempo, desto höher der Spritverbrauch!
  3. Fahren Sie vorausschauend, d.h. nutzen Sie den Schwung aus, halten Sie aber bitte ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.
  4. Nehmen Sie so oft wie sinnvoll den Fuß vom Gas, z.B. beim leichten Verzögern in der Ebene oder bergab und nutzen Sie dadurch die kraftstoffeinsparende Schubabschaltung (Motorbremse).
  5. Schalten Sie bei Wartezeiten, die voraussichtlich länger als 20 Sekunden betragen, den Motor im Stand ab.
  6. Fahren Sie mit leicht erhöhtem Reifendruck (ca. 0,2 bar höher). Die Nutzung von Leichtlaufreifen spart ebenfalls Sprit.
  7. Nehmen Sie unnötigen Ballast von Bord, denn 100 Kilogramm weniger Gewicht entsprechen rund 0,3 Liter weniger Verbrauch.
  8. Entfernen Sie Dachträger, Heckträger und andere Aufbauten an Ihrem Auto, wenn sie nicht gebraucht werden.
  9. Setzen Sie Ihre Klimaanlage und den Stromverbrauch bewusst ein und vergessen Sie das Ausschalten der Geräte nicht.
  10. Lassen Sie Ihr Fahrzeug regelmäßig in der Fachwerkstatt warten und achten Sie auf die Verwendung von Leichtlaufölen.

Viele Angewohnheiten beim Autofahren kosten unnötig Geld oder schaden sogar dem Fahrzeug. Meist sind wir es so gewöhnt, sind zu bequem bzw. wissen es einfach nicht besser, oder haben Sie gewusst, dass folgende sechs Fahrgewohnheiten zu Schäden am Auto führen können?

  1. Hand auf der Gangschaltung lassen
    Viele legen beim Autofahren die rechte Hand auf den Schaltknüppel, obwohl die Hände eigentlich nur kurzfristig vom Steuer genommen werden dürfen. Jetzt kommt's: diese Angewohnheit ist schädlich für das Getriebe, da die Schaltgabel über das Schaltgestänge ständig auf die Schaltmuffe drückt, was zu einem verstärkten Verschleiß führt. Ständiges Herausspringen der Gänge kann die Folge sein. Darum nicht vergessen, beim Autofahren gehören sowieso beide Hände ans Steuer.
  2. Ständiges leichtes Bremsen beim bergab fahren
    Wird bei abschüssigen Straßen kontinuierlich leicht gebremst, werden die Bremsen übermäßig beansprucht, Bremsscheiben und -beläge heizen sich auf und verschleißen schneller. Man sollte auf solchen Strecken einen Gang herunterschalten, um die Motorbremse zu nutzen und besser hin und wieder etwas fester bremsen und das Auto dazwischen mit eingelegtem Gang rollen lassen, damit die Bremsen in den nicht aktiven Sekunden wieder abkühlen können.
  3. Das Kupplungspedal beim Ampelhalt die ganze Zeit durchgetreten lassen
    Um möglichst schnell wieder losfahren zu können, oder die Start/Stopp Automatik des Autos zu überlisten, lassen viele Autofahrer den Gang eingelegt und das Kupplungspedal durchgetreten. Das beeinträchtigt zwar nicht die Kupplung selbst, aber es verschleißt das Ausrücklager, auf dem beim Kupplung treten die komplette Kraft der Kupplungsfeder lastet. Dieses ist für solch ständige Überbelastung nicht konstruiert und es kann zu Beschädigungen und im schlimmsten Fall zum Austausch der ganzen Kupplung kommen.
  4. Rückwärtsgang einlegen, wenn noch vorwärts gerollt wird
    Diese schadhafte Angewohnheit erschreckt auch immer wieder hörbar. Da die Kupplung den Motor zwar vom Getriebe, nicht aber das Getriebe vom Differenzial, von den Antriebswellen oder der bei Autos mit Heck- oder Allradantrieb vorhandenen Kardanwelle trennt, kommt es bei schlagartigem Wechsel der Drehrichtung des Getriebes, bei einem in die andere Richtung rollenden Auto, zu diesem unverkennbaren Krachen und vor allem zu überhöhtem Verschleiß der Wellen und des Differenzials.
  5. Motor wird im Stand warmgelaufen
    Angefrorene Scheiben verführen oft dazu, den Motor im Stand laufen zu lassen und die Heizung anzuschalten, um den Innenraum vorzuwärmen und das Eiskratzen zu erleichtern. Ein sogenannter Kaltstart bei Leerlaufdrehzahl ist nicht nur laut StVO verboten, sondern schadet dem Motor in vielerlei Hinsicht, so kann dickflüssiges Öl Gleitlager schädigen, Treibstoff im Ansaugtrakt oder an den Zylinderwänden kondensieren oder der Auspuff durch Kondenswasser im kalten Abgastrakt schneller rosten u.v.m.
  6. Das Lenkrad während Stillstand drehen
    Beim Ein- oder Ausparken ist es oft nicht anders möglich, als das Lenkrad bei stehendem Auto in die richtige Position zu bringen. Da im Stand die Lenkkräfte wesentlich höher sind, wirkt eine größere Energie auf die technischen Komponenten und es kommt zu erhöhtem Verschleiß. Daher sollte das Auto womöglich immer zumindest leicht rollen und auf keinen Fall gleichzeitig die Bremse getreten werden.

Da Treibstoffe ihre Beschaffenheit durch Lufteinwirkung, Feuchtigkeit und Temperatur verändern, sind Qualitätsveränderungen wahrscheinlich. Beim Benzin können leichtflüchtige Bestandteile verdampfen und das Fahrverhalten beim Start oder in der Warmlaufphase der Motoren verschlechtern. Sowohl Benzin als auch Diesel unterliegen einer natürlichen Alterung bzw. Oxidation, was auch zu Rückständen führen kann. Daher sollte man den Inhalt eines Reservekanisters mindestens einmal im Jahr austauschen und darauf achten, dass Winter- und Sommertreibstoffe in der entsprechenden Jahreszeit eingesetzt werden. Der Kanister sollte zudem nicht ganz gefüllt sein, da ansonsten die Wärmeausdehnung problematisch werden könnte.